Trade Republic oder Comdirect – Wer ist besser?

Auf der Suche nach geeigneten Geldanlagen kommt man nicht an Brokern vorbei. Die Auswahl ist riesig, die Angebote auf den ersten Blick recht identisch. Doch bei genauerem Hinsehen fallen schnell massive Unterschiede hinsichtlich Kosten und Konditionen auf. Ein Vergleich kann zur richtigen Entscheidung führen.

Was ist wo kostenfrei?

Trade Republic stellt seinen Kunden die Führung des Depots sowie des Verrechnungskontos nicht in Rechnung. Außerdem fallen beim Berliner Neobroker keine Ordergebühren für Aktienkäufe an. Die Comdirect hat hier etwas andere Bedingungen. Das Depot ist beispielsweise nur in den ersten drei Jahren umsonst. Danach müssen mindestens zwei Trades pro Quartal ausgeführt werden. Ansonsten werden die Nutzer zur Kasse gebeten. Vor kurzem hat die Bank zudem Negativzinsen in Höhe von 0,5% ab einer Einlage von 250000€ beschlossen.

Wo ist was handelbar?

Trade Republic bietet seinen Anlegern Transaktionen über die Börse Lang & Schwartz Exchange an. Diese wiederum ist an Xetra gebunden. Käufe und Verkäufe können von 07:30-23:00 Uhr getätigt werden. Bei den Handelsplätzen zeigt sich indes die Comdirect flexibler. Hier spielt es keine Rolle, wo die Wertpapiere transferiert werden. Einziger Haken daran: die Entgelte sind in der Regel etwas höher als bei der Konkurrenz.