Robinhood – News

Erst vor wenigen Wochen geriet Robinhood – der amerikanische Neobroker – massiv in die Kritik. Hintergrund war der Hype um GameStop-Aktien. Dem Unternehmen wurde unter anderem Marktmanipulation zur Last gelegt, da es die Euphorie entscheidend mit befeuerte und den Kurs somit in astronomische Höhen trieb. Außerdem drängte man unerfahrene Kleinanleger zu riskanten Handlungen, deren Gefahren nicht ausreichend beleuchtet wurden, so die Vorwürfe. Trauriger Höhepunkt in diesem Zusammenhang war sicherlich der Selbstmord eines 20-Jährigen, der fälschlicherweise von enormen Verlusten bei der Spekulation mit Optionen ausging. Den Anschuldigungen der US-Behörden möchte Robinhood mit Vergleichen entgegentreten.

Neues Geld muss her!

Nicht mehr lange, dann wird auch der Neobroker Robinhood an die Börse gehen. Der IPO dürfte große Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Außerdem sollte dem Unternehmen dadurch ordentlich Kapital in die Kassen gespült werden. Das reicht den Kaliforniern aber scheinbar noch nicht. Noch vor der Erstplatzierung möchte der Trading-Anbieter weitere Kredite aufnehmen, wie Insider kürzlich gegenüber Bloomberg berichteten. Mit dem zusätzlichen Geld möchte Robinhood über genügend Liquidität verfügen, um in einer starken Wettbewerbsposition zu sein. Zu bedenken sei, dass Robinhood erst vor wenigen Monaten im Rahmen der GameStop-Affäre frisches Kapital brauchte.