Futures – die Basics – Teil 2

Was ist der Unterschied zwischen Futures- und Optionshandel?

Optionskontrakte geben dem Inhaber das Recht, aber nicht die Verpflichtung, etwas zu tun. Der Inhaber eines Call-Option-Kontrakts hat das Recht, einen bestimmten Vermögenswert zu einem bestimmten Preis für einen bestimmten Zeitraum zu kaufen. Der Inhaber einer Call-Option ist jedoch nicht verpflichtet, diesen Vermögenswert zu kaufen. Sowohl der Käufer als auch der Verkäufer eines Futures-Kontrakts sind dagegen zur Transaktion verpflichtet.

Es gibt einen weiteren wesentlichen Unterschied zwischen Optionen und dem Futures-Handel, den Anleger berücksichtigen sollten. Futures-Kontrakte erfordern eine tägliche Abrechnung von Gewinnen und Verlusten.  Das bedeutet, dass Anleger ihre Konten am Ende eines jeden Handelstages ausgleichen müssen.

Wie ist der Futures-Handel geregelt?

Bei einem Handelsinstrument wie Futures gibt es strenge Vorschriften. Die am längsten geltende dieser Vorschriften ist das Rohstoffbörsengesetz, das 1936 vom amerikanischen Kongress verabschiedet wurde. Obwohl sich die Regeln im Laufe der Jahrzehnte weiterentwickelt haben, als die Waren über den Agrarsektor hinaus expandierten, hat sich der allgemeine Rahmen des Gesetzes bewährt.

Erst 1974 wurde die derzeitige Regulierungsbehörde, die Commodity Futures Trading Commission, gegründet. Die CFTC besteht aus fünf Ausschüssen, deren Kommissare vom US-Präsidenten ernannt werden und die eine gestaffelte Amtszeit von fünf Jahren haben. Während der Futures-Handel von der US-Regierung reguliert wird, ist es Sache jedes Maklers, wie viel Spielraum und Unterstützung einzelne Anleger erhalten.