Der Tageshandel aus zwei Perspektiven!

Vor- und Nachteile des Daytradings   

Der wichtigste Vorteil des Tageshandels besteht darin, dass Positionen nicht von der Möglichkeit negativer Übernachtnachrichten betroffen sind, die den Preis von Wertpapieren für gewöhnlich erheblich beeinflussen können. Zu diesen Meldungen gehören wichtige Wirtschafts- und Gewinnberichte sowie Upgrades und Downgrades von Brokern, die entweder vor der Marktöffnung oder nach der Marktschließung erfolgen.

Der Handel im Tagesverlauf bietet mehrere weitere wichtige Vorteile. Einer davon ist die Möglichkeit, enge Stopp-Loss-Aufträge zu verwenden – also das Erhöhen eines Stop-Preises, um Verluste aus einer Long-Position zu minimieren . Ein zusätzlicher Grund ist der verbesserte Zugang zu Margen – und damit zu einer größeren Hebelwirkung. Der Tageshandel bietet Händlern auch mehr Lernmöglichkeiten, da sie direkt am Puls des Marktes agieren. 

Wie überall gibt es aber auch beim Daytrading einen Haken. So warten nicht nur hohe Gewinne, sondern unter Umständen auch vernichtende Verluste.

Durch die häufigen Trades, die notwendig sind, erhöhen sich automatisch die Provisionsgebühren an den Broker. Diese Kosten müssen schließlich erst wieder erwirtschaftet werden. Dazu kommt eine eingeschränkte Wahlmöglichkeit für Trader. Vermögenswerte wie etwa Investmentfonds dürfen sie nicht handeln. Daytrader, die Leerverkäufe tätigen oder Margen anwenden, um Long-Positionen zu nutzen, können Verluste schnell verstärken, was zu Margin Calls führt.