Der CFD-Handel in der Praxis!

Beispiel eines CFD-Handels

Angenommen, eine Aktie hat einen Briefkurs von 25,26 USD und der Trader kauft 100 Aktien. Die Kosten der Transaktion betragen 2.526 USD (zuzüglich etwaiger Provisionen und Gebühren). Dieser Handel erfordert also mindestens 1.263 USD an freiem Bargeld bei einem traditionellen Broker auf einem 50%-Marge-Konto, während ein CFD-Broker nur eine 5%-Marge oder 126,30 USD benötigt.

Ein CFD-Trade weist einen Verlust auf, der der Größe des Spread zum Zeitpunkt der Transaktion entspricht. Wenn der Spread 0,05 Cent beträgt, muss die Aktie demnach 0,05 Cent zulegen, damit die Position den berühmten Break-Even-Point erreicht. Während Sie einen Gewinn von 0,05 Cent realisieren würden, wenn Sie die Aktie vollständig besessen hätten, hätten Sie gleichzeitig auch eine Provision gezahlt und einen größeren Kapitalaufwand benötigt.

Wenn die Aktie auf einem traditionellen Brokerkonto zu einem Geldkurs von 25,76 USD steigt, kann sie mit einem Gewinn von 50 USD beziehungsweise 3,95% Gewinn verkauft werden. Wenn die nationale Börse diesen Preis erreicht, beträgt der CFD-Angebotspreis jedoch möglicherweise nur 25,74 USD. Der CFD-Gewinn wird niedriger sein, da der Händler zum Geldkurs aussteigen muss und der Spread größer ist als auf dem regulären Markt.

In diesem Beispiel erhält der CFD Trader einen geschätzten Return on Investment von 38% oder 48$. Der CFD-Broker kann auch verlangen, dass der Händler zu einem höheren Anfangspreis kauft, beispielsweise bei 25,28 USD. Trotzdem bedeuten die 46$ bis 48$, die durch den CFD-Handel verdient werden, einen Nettogewinn.